Exploring Hoi An

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“We keep drifting from one city to another,
inhaling the inimitable fragrances of the myriad places.”
Avijeet Das

Ein kleines Küstenstädtchen wie aus dem Bilderbuch – das ist Hoi An auf jeden Fall. Die schöne Stadt in Zentralvietnam verzauberte meine Reisebegleiterin und mich auf vielfältigste Art und Weise. Wir verliebten uns in den alten Hafen, die traumhaften Strände und die lebhaften Markthallen, die es in Hoi An zu finden gibt. Während unseres Aufenthaltes dort, schlenderten wir jedoch nicht nur durch die mit Lampions geschmückte Altstadt, sondern lernten bei einem privaten Kochkurs auch noch mehr über Vietnams Kultur – ein Highlight meiner Zeit im Ausland. Nun – nach meiner langen Reise – kann ich sagen, dass Hoi An definitiv zu den schönsten Orten gehört, an denen ich je gewesen bin.

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Exploring Saigon

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“What strange phenomena we find in a great city, all we need do is stroll about with our eyes open. Life swarms with innocent monsters.”
– Charles Baudelaire

Es war Liebe auf den ersten Blick – als ich nach Vietnam kam, wusste ich sofort, dass dieses Land mich in seinen Bann ziehen würde. Straßen voller Leben, freundliche Menschen und unglaublich gutes Essen sind all das, was Vietnam ausmacht. Besonders unser erster Stopp Saigon, auch Ho Chi Minh City genannt, pulsiert voller Energie – einer Lebendigkeit, die ansteckt. Bereits das Schlendern durch die Stadt ist dort ein Feuerwerk für die Sinne. Es gibt so viel zu sehen, hören und riechen. Ich konnte gar nicht genug von Saigons unvergleichlicher Atmosphäre bekommen.

Central Post Office

Willkommen in Vietnam

Meine Aufregung war groß. Nach einer knappen Woche auf den Philippinen, in der wir sehr viel über die Welt und uns selbst gelernt hatten, ging es nun weiter nach Vietnam – in das Land, das ganz oben auf meiner „Bucket List“ gestanden hatte. Ich kann nicht genau sagen warum, doch Vietnam war schon lange das asiatische Land, das ich am meisten besuchen wollte. Auch ohne ein ganz klares Bild von der vietnamesischen Kultur zu haben, wurde ich von dem Land angezogen wie von keinem anderen. Dementsprechend war meine Freude dann auch besonders groß, als wir nach einer wieder mal langen Reise in Ho Chi Minh City landeten.

Es war bereits drei Uhr morgens als wir total erschöpft unser Hostel im Herzen von Saigon erreichten. Dort wurden wir bereits von freundlichen Mitarbeitern empfangen und auf unser Zimmer geführt – es ging alles ganz schnell und war unkompliziert. Wir waren so unfassbar dankbar, als wir endlich in einem gemütlichen Bett lagen. Schnell schliefen wir glücklich und voller Vorfreude auf den nächsten Tag ein. Mein Traum von einer Reise nach Vietnam war nun wirklich in Erfüllung gegangen – der Gedanke daran verschaffte mir süße Träume.

Die Dachterrasse unseres Hostels

Ein Street-Food-Paradies

Am nächsten Morgen machten wir uns gut erholt auf die Suche nach einem leckeren Frühstück. Wer in Vietnam etwas Gutes essen möchte, der muss nicht lange suchen – das Land ist ein wahres Street-Food-Paradies. An jeder Ecke gibt es zahlreiche kleine Stände, an denen Essen zubereitet wird und überall auf der Straße wird frisches Obst verkauft. Alles sieht so interessant aus, dass man sich gar nicht entscheiden kann, was man zuerst probieren möchte. Für Lauren und mich gab es an unserem ersten Morgen in Vietnam Banh Mi – ein leckeres vietnamesisches Sandwich, dass dort inzwischen zu den Nationalgerichten gehört. Schon beim ersten Bissen wusste ich, dass das köstlich belegte knusprige Baguette nicht mein letztes Banh Mi sein würde. Die vietnamesische Küche hatte schon jetzt mein Herz gewonnen!

Unser erstes Banh Mi

Unsere Entdeckungstour durch Saigon ging kulinarisch grandios weiter. Von einer netten Frau, die am Straßenrand Obst verkaufte, kauften wir bereits geschnittene Guava, eine Frucht, die wir beide zuvor noch nie probiert hatten. Zu der verpackten Frucht legte die Frau ein kleines Päckchen mit hellrotem, körnigen Inhalt – wir vermuteten, dass es sich dabei um eine Art Zucker handeln würde, um die Guava noch süßer schmecken zu lassen. Zu unserer großen Überraschung stellte sich der Inhalt des kleinen Tütchens dann jedoch gar nicht als Zucker, sondern als Chili-Salz heraus. Gesalzenes Obst war etwas, dass ich mir niemals als etwas Leckeres hätte vorstellen können – ach, wie hatte ich mich getäuscht. Guava & Chili-Salz waren eine ausgezeichnete Kombination!

Die nächste typisch vietnamesische Speise, die mich absolut begeistert hat, ist die in dem Land sehr beliebte Pho – eine klare Nudelsuppe voller Geschmack. Pho gibt es sowohl mit Rinderbrühe und Rindfleischeinlage („Pho Bo“), als auch mit Hühnerbrühe und Hühnchen („Pho Ga“) – in großen Städten wie Saigon lassen sich außerdem zahlreiche vegetarische Variationen der traditionellen Suppe finden. Meine allererste Pho – genauer gesagt „Pho Ga“- aß ich, auf einem winzigen Plastikstuhl sitzend, mitten in Sàigòn. Nicht nur die unvergleichliche Atmosphäre, sondern auch die große Schüssel voller frischer Kräuter, die zu der Suppe serviert wurde, machten das Gericht perfekt – ein unvergessliches Street-Food-Erlebnis.

Pho Ga in Saigon

Magische Orte

Es ist der Zufall, durch den man meist an die schönsten Orte gelangt. So landeten auch wir ganz zufällig in dem bezauberndsten Café, das ich je besucht habe. Der ursprüngliche Plan war es gar nicht, Tee oder Kaffee zu trinken, sondern Essen zu gehen. Im Internet hatten wir ein schönes veganes Restaurant entdeckt, in dem wir gerne zu Mittag essen wollten. Als wir dort ankamen, wurde uns jedoch von den netten Besitzern des Lokals gesagt, dass dieses erst am Abend öffnen würde. Als wir uns gerade etwas enttäuscht auf die Suche nach einem anderen Restaurant machen wollten, gab uns der Restaurantbesitzer die Geste, ihm zu folgen. Wegen der Sprachbarriere hatten wir keinen Schimmer, wo er uns hinführen würde. Neugierig stiegen wir hinter ihm die Treppen, die im Hinterhof neben dem Restaurant zu finden waren, hinauf.

Was uns dann im dritten Stock erwartete war einfach magisch. Wir waren in einem kleinen Café – oder besser gesagt Teestübchen – gelandet, in dem man sich seinen Tee selbst kochen konnte. Gleich am Eingang wurden wir von einem jungen Mitarbeiter freundlich in Empfang genommen. Er bot uns an, einen speziellen Tee für uns zusammenzustellen und führte uns anschließend zu einem freien Sitzplatz. Alle Gäste saßen auf kleinen Teppichen auf dem Boden und tranken dort ihren Tee. Wir gesellten uns zu ihnen. Ganz typisch für Vietnam und so anders als in Deutschland dauerte es nicht lange, bis wir mit anderen jungen Leuten, die neben uns in dem Café saßen, ins Gespräch kamen. Wir erzählten einander von unseren zu gleich ähnlichen und doch sehr unterschiedlichen Leben und waren alle sehr froh durch den Zufall auf einander getroffen zu sein.

Das kleine Teestübchen, in dem wir einen so netten Nachmittag verbracht hatten, war jedoch nicht der einzige magische Ort, den wir in Saigon entdeckten. Mindestens genauso begeistert wurde ich nämlich von den Märkten der lebhaften Stadt. Schon immer bin ich gerne über Märkte geschlendert, einen so tollen Markt wie in Saigon hatte ich jedoch noch nie gesehen. Verschiedenste Farben, Gerüche und Geräusche bezauberten dort die Sinne. Ich wusste gar nicht, wo ich zuerst hinschauen sollte, da es so viel zu sehen gab – so viel zu entdecken, was mir vorher fremd war. Exotisches Obst und Gemüse in den buntesten Farben erweckte in mir die Lust, einmal selbst in Vietnam zu kochen und mich an unbekannte Zutaten heranzuwagen.

Besonders in den frühen Morgenstunden blüht auf Saigons Märkten das Leben – denn auf jenen gibt es nicht nur frische Zutaten, sondern auch leckeres Street-Food zu kaufen. Die Vietnamesen scheinen es zu lieben, am Morgen an den Ständen der Märkte zusammenzukommen und dort gemeinsam ihr Frühstück zu essen. Anders als in Deutschland gibt es dort nach dem Aufstehen jedoch nicht etwa Toast oder Müsli, sondern viel eher heiße Suppe oder ein Reisgericht. Ein Frühstück der etwas anderen Art, an das ich mich jedoch schnell gewöhnt hatte.

Weiterreise

Der Abschied von Saigon viel mir gar nicht so leicht – ich hatte mich gleich auf den ersten Blick in die pulsierende Stadt verliebt, in der man auf der Straße von fast jedem Fremden angelächelt wurde. Gerne hätte ich noch mehr Zeit an diesem besonderen Ort verbracht, dessen Energie mich in seinen Bann gezogen hatte. Ich wusste, dass ich Vietnams zweitgrößte Stadt schon bald sehr vermissen würde. Das Gute war jedoch, dass mein Abschied von Saigon nicht auch zugleich das Ende meiner Zeit in Vietnam war. Für Lauren und mich ging es nun weiter nach Hoi An. Das schöne Küstenstädtchen liegt ungefähr in der Mitte zwischen Saigon und Hanoi und war damit ein perfekter Zwischenstopp für unsere Vietnamreise. Die große Reise ging also weiter.

Exploring El Nido

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“Because you don’t notice the light without a bit of shadow. Everything has both dark and light. You have to play with it till you get it exactly right.”

El Nido, das kleine Städtchen auf der philippinischen Insel Palawan, war das erste Ziel meiner großen Asien-Reise. Zum allerersten Mal in meinem Leben habe ich die „westliche Welt“ verlassen und eine ganz andere Kultur kennengelernt. Ich war zugleich begeistert und schockiert von all dem, was ich auf den Philippinen erlebt und gesehen haben. Denn El Nido selbst ist ein Ort der Kontraste, der vor allem wegen seiner tropischen Temperaturen und der atemberaubend schönen Natur Touristen aus aller Welt anlockt. Hier stehen riesige Hotels und Ferienresorts zwischen heruntergekommenen Blechhütten – hier treffen Locals und Touristen, dessen Leben unterschiedlicher nicht sein könnte, aufeinander.

Reiseplanung

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“To move, to breathe, to fly, to float,
To gain all while you give,
To roam the roads of lands remote,
To travel is to live.”
― Hans Christian Andersen

Mit dem Ende meiner Zeit als Au Pair wird mein Abenteuer am anderen Ende der Welt noch nicht vorbei sein. Bevor ich wieder nach Hause zu meiner geliebten Familie und meinen Freunden zurückkehre, möchte ich noch mehr von der Welt sehen. Mit vielen unvergesslichen Erfahrungen im Gepäck werde ich Ende Mai aufbrechen und mich auf große Reise begeben. Ich habe einen ganzen Monat lang Zeit, um verschiedene Orte in mehreren Ländern zu erkunden und mich von fremden Kulturen inspirieren zu lassen.

Zwei Kontinente, vier Länder, neun Orte – und das Ganze in nur vier Wochen. Solch eine große Reise ist mit einer Menge Planung verbunden. Von der Entscheidung für meine Reiseziele, über die Buchung von Flügen, bis hinzu der Suche nach guten Unterkünften – ich habe in den letzten Wochen viel Zeit damit verbracht, die größte Reise meines Lebens zu organisieren. Nun steht endlich fest, wohin es für mich gehen soll.

Die Zeit rennt – der Abschied naht

Australia

„How did it get so late so soon? – Dr- Seuss

Ich fühle mich wie im Flug – im Flug durch Raum und Zeit. Tage, Wochen, Monate ziehen in Windeseile an mir vorbei. „Wo ist die Zeit geblieben?“, frage ich mich. „Wie kann meine Zeit als Au Pair in Australien bloß so schnell vergangen sein?“. Mehr als sechs Monate lebe ich nun schon bei meiner Gastfamilie am anderem Ende der Welt. Weniger als ein Monat hier in Cairns bleibt mir noch. Der Abschied von all den Menschen, die ich so sehr ins Herz geschlossen habe, naht.

Es ist verrückt – einerseits fühle ich mich, als wäre ich erst vor wenigen Wochen nach Australien gereist, weil ein halbes Jahr einfach so schnell vergangen ist. Andererseits kommt es mir vor, als würde ich meine Gastfamilie schon ewig kennen – als würde ich hier schon lange leben. In einer gefühlt so kurzen Zeit habe ich so viel erlebt, dass bereits Jahre vergangen sein könnten. Mein Zeitgefühl steckt voller Widersprüche. Nur Eines steht fest: Egal wie gefühlt schnell oder langsam die Zeit vergehen mag, der Großteil meines Auslandsabenteuers liegt bereits hinter mir.

Genauso widersprüchlich wie mein Gefühl für die Zeit sind auch alle anderen Emotionen in mir. Meine Gefühlswelt befindet sich irgendwo zwischen Angst vor dem Abschied und Vorfreude auf den Aufbruch. Ich möchte nicht gehen, doch kann es kaum erwarten, weiterzureisen und zurückzukehren. Meine derzeitige Situation hat zwei Seiten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Keines meiner Gefühle überwiegt – denn es tut genauso weh, meine unfassbar liebgewonnene Gastfamilie zu verlassen, wie es sich gut anfühlt, meine liebsten Menschen bald wiederzusehen.

Der anstehende Abschied wird kein leichter sein. Wenn ich nur daran denke, bald „Tschüss“ sagen zu müssen, habe ich einen Kloß im Hals. Die beiden Kinder, auf die ich das letzte halbe Jahr aufgepasst habe, sind mir so sehr ans Herz gewachsen. Zu wissen, dass ich sie in den nächsten Jahren wahrscheinlich erstmal nicht wiedersehen werde, bricht mir das Herz. Denn anders als beim Abschied von meinen Liebsten in Deutschland, weiß ich nicht, wann ich zurück nach Cairns kehren werde. Der Gedanke daran, für lange Zeit von der Familie, mit der ich die letzten sechs Monate zusammengelebt habe, getrennt zu sein, ist ziemlich angsteinflößend und erscheint fast irreal.

Doch jeder Abschied ist zugleich der Beginn von etwas Neuem. Mit meiner Rückkehr nach Deutschland beginnt für mich ein neuer Lebensabschnitt. Ich bin gespannt auf all das, was vor mir liegt – freue mich auf neue Erfahrungen und altbekannte Menschen, die zuhause auf mich warten. Die ersten Schritte auf meinem neuen Weg führen mich jedoch nicht gleich zurück nach Hause. Bevor ich meinen Heimathafen in Hamburg anpeile, möchte ich noch etwas mehr von der Welt sehen. Ich werde einen Monat lang durch Asien reisen, um neue Orte zu entdecken und mich von fremden Kulturen inspirieren zu lassen.

Ich fühle mich nicht bereit zu gehen, doch bin auf jeden Fall bereit für anstehende Abenteuer und die Rückkehr zu meinen Liebsten – das ist wohl der Widerspruch des Weiterreisens.

Vom Vermissen

Australia

„Their absence is so big like they are there.“

Fast ein halbes Jahr ist nun bereits vergangen, seit ich zu meiner großen Reise ans andere Ende der Welt aufgebrochen bin – Fast seit sechs Monaten habe ich meine Liebsten nicht mehr gesehen. In dieser Zeit habe ich so viel erlebt und gelernt und jeden Augenblick, den ich bis jetzt in Australien verbringen durfte, mehr als genossen. Und dennoch ist kein Tag vergangen, an dem ich nicht an sie gedacht habe. Sie sind die Menschen, die ich von ganzem Herzen liebe. Die Menschen, die in Deutschland auf mich warten. Ich kann es kaum erwarten, sie bald wieder in die Arme schließen zu können.

Obwohl ich gerade so weit weg von meinem Zuhause – dem Ort an dem ich aufgewachsen bin – lebe, überkommt mich richtiges Heimweh ziemlich selten. Ich fühle mich hier einfach so wohl und habe so viel zu tun, dass meine Sehnsucht nach meiner Heimat sich die meiste Zeit in Grenzen hält. Die Sehnsucht nach den Menschen, die dort leben und die ich liebe ist allerdings stetig groß – jedoch nicht auf bedrückende Art und Weise. Viel mehr ist es ein Gefühl der Dankbarkeit, diese Menschen in meinem Leben zu haben, auch wenn sie mir gerade physisch nicht nah sind. Es ist eine Sehnsucht danach, all die aufregenden und unvergesslichen Dinge, die ich hier erlebe, mit meinen Liebsten teilen zu können – denn Nichts wäre schöner als das.

All die atemberaubenden Orte, die ich hier in Australien bereits gesehen habe, würde ich unfassbar gerne meinen Freunden am anderen Ende der Welt zeigen. Ich wünschte, es wäre möglich sie nicht nur mit Hilfe von Worten, über mein derzeitiges Leben auf dem Laufenden zu halten, sondern all die Erlebnisse mit ihnen teilen zu können. Freude und Begeisterung werden größer, wenn man sie teilt – ach so gerne würde ich meine mit ihnen teilen. Schon bei so vielen Ausflügen zu den verschiedensten Orten, musste ich an einen meiner Liebsten denken, dem es dort mit Sicherheit gefallen würde.

Egal wie viel oder wenig Kontakt wir haben – die Freundschaft zu meinen echten Freunden ist noch genauso eng wie vor meiner Abreise. Das Gleiche gilt selbstverständlich auch für die Liebe zu meiner Familie. Und genau aus diesem Grund macht mich der Gedanke an Zuhause viel mehr glücklich als traurig. Meine Freude, solch tolle Menschen in meinem Leben zu haben – wenn auch viele tausend Kilometer von mir entfernt – ist stärker, als die Traurigkeit darüber, physisch von ihnen getrennt zu sein.

Lines about my favourite couple

lines about my loved

“This is part of what a family is about, not just love. It’s knowing that your family will be there watching out for you. Nothing else will give you that. Not money. Not fame. Not work.”
– Mitch Albom

Meine Eltern sind nicht die einzigen Menschen, die dazu beigetragen haben, dass ich auf eine wunderschöne Kindheit zurückblicken kann. Auch diese beiden Personen haben mein Leben auf vielfältigste Art und Weise bereichert und meine Kindheit mit Farbe gefüllt. Wenn ich jetzt zurückschaue habe ich noch immer lebhafte Bilder von all den schönen Dingen, die ich mit ihnen erlebt habe, im Kopf. Ich sehe vor mir, wie ich voller Freude gemeinsam mit diesen beiden Menschen Stunden am Strand, im Zoo oder im Schwimmbad verbrachte. Sie haben immer ihr Bestes gegeben, mir meine Zeit mit ihnen möglichst aufregend und schön zu gestalten – jenes ist ihnen ausgezeichnet gelungen.

Lines about a special bond

lines about my loved

„you remind me of my favorite metropolis
sparkling, loud yet hauntingly sad when
the light goes out
your confidence; a popular skyscraper
your sadness; an old orphanage
your anger; a call of riot
your tears; an uninvited storm
i cannot thank you enough
for reminding me that cities too breathe
and humans too carry a heart of concrete“

– Noor Unnahar

Wahre Freundschaft ist etwas Mächtiges. Sie schafft Verbindungen, die Altersgrenzen und Entfernungen überwinden – Verbindungen, die schwer zu durchbrechen sind. Ich bin der festen Überzeugung, dass unsere Freundschaft etwas ganz Besonderes ist. Sie und ich scheinen einfach gut zu harmonieren. Wir mögen vielleicht nicht ganz im selben Alter sein und auch leider nicht in der selben Stadt wohnen, doch das ändert nichts daran, dass wir uns einander eng verbunden fühlen. Sie ist ein Mensch, den ich in meinem Leben auf keinen Fall vermissen möchte – eine Freundin, die mir wirklich sehr ans Herz gewachsen ist.

Die Umstände, unter denen wir uns kennengelernten, sind wahrscheinlich genauso speziell wie unsere enge Verbindung selbst. Denn sie ist nicht nur die Freundin einer Freundin, sondern auch die Schwester einer Person, der ich einmal sehr nahe stand. Vor einigen Jahren lernte ich sie also durch meine Beziehungen zu diesen anderen Menschen kennen. Von Anfang an war sie mir sehr sympathisch. Da mein Fokus zu dieser Zeit jedoch noch sehr auf ihrem Bruder lag, dauerte es einige Zeit, bis sich zwischen uns eine richtige Freundschaft entwickelte.

Je besser ich sie kennenlernte, desto mehr wurde mir bewusst, was für ein toller Mensch sie eigentlich ist. Sie hat so ein gutes Herz und steckt voller Intelligenz, an der sie sich leider manchmal den Kopf zerbricht. Ich genieße es sehr, Zeit mit ihr zu verbringen, meine Gedanken mit ihr zu teilen. Sie ist ein Mensch voller Leben und Gefühl, dessen Emotionalität ansteckend ist. Wann immer wir zusammen sind, scheine ich selbst viel mehr zu fühlen und die kleinen Zauber des Lebens besser wahrzunehmen. Sie erinnert mich immer wieder daran, was es bedeutet Mensch zu sein, da sie selbst menschlicher nicht sein könnte.

Es ist wichtig, Freundschaften wie unsere zu haben – Freundschaften, die tiefgründiger sind, als sich bloß zu Treffen und über Alltägliches zu unterhalten. Sie ist ein Mensch mit dem ich lachen und weinen – meine Emotionen teilen – kann. Gegenseitig unterstützen wir uns in jeder Lebenslage und inspirieren einander. Sie hat mich dazu inspiriert, diesen Blog zu starten. Er sollte ursprünglich besonders ihr als Halt und Inspiration dienen, wenn ich nicht an ihrer Seite ihr sein kann. Wann immer ich einen Blogbeitrag verfasse, habe ich sie im Hinterkopf. Unsere Freundschaft hilft mir dabei, die richtigen Worte zu finden.

Lines about my anchor

lines about my loved

„No gift can ever match the gift of love and affection you have given me all these years.“

Sie ist und bleibt für immer die wichtigste Frau in meinem Leben – die Frau, die mir mein Leben geschenkt hat. Nur dank ihr bin ich zu der selbstbewussten und glücklichen jungen Frau geworden, die ich heute bin. Sie hat mir beigebracht, wie wichtig es ist, zu lieben und geliebt zu werden. Mein ganzes Leben lang war sie mein Fels in der Brandung – mein Anker. So oft hat sie meine Tränen getrocknet oder mich in ihre Arme geschlossen, wenn ich es am meisten brauchte. Sie war immer für mich da und ist es auch heute noch – bedingungslos.

Lines about my best friend

lines about my loved

“Close friends are truly life’s treasures. Sometimes they know us better than we know ourselves. With gentle honesty, they are there to guide and support us, to share our laughter and our tears. Their presence reminds us that we are never really alone.”
– Vincent van Gogh

Enge Freundschaft ist keine Frage des Geschlechts – davon war ich eigentlich schon immer überzeugt. Er war es jedoch, der mir diese Überzeugung voll und ganz bestätigt hat – er hat mir gezeigt, dass es möglich ist, eine tiefe Beziehung zu entwickeln, die niemals auf mehr als auf Freundschaft aufbaut. Zusammen haben wir uns den Herausforderungen der Jugend gestellt und einander in Krisen unterstützt. Wir waren immer für einander da und dadurch nie allein.