Exploring Lake Garda

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Eigentlich habe ich mein Herz an das Meer verloren. Für mich gibt es nichts Schöneres, als an heißen Tagen dem Meeresrauschen zu lauschen und durch den feinen Sand zu laufen. Doch dieses Jahr wurde mir gezeigt, dass es an einem See fast genauso schön sein kann wie am Meer. Meinen Sommerurlaub verbrachte ich nicht wie üblich an der Nordsee, am Atlantik oder am Mittelmeer, sondern in Torbole am Gardasee.

Torbole – ein Ort, an dem man bleiben möchte

Torbole ist der Name des schönen Ortes, in dem wir diesen Sommer für eine Woche wohnen durften. Die kleine Stadt, die besonders bei Windsurfern und Seglern bekannt ist, hat eine Menge zu bieten. Dort kann man nicht nur beim Wassersport oder beim Mountainbikefahren den Kopf frei bekommen, sondern auch schöne Stunden am Strand verbringen und sich im klaren Seewasser abkühlen. Noch dazu verzaubert Torbole durch seine malerische Altstadt und den kleinen Fischerhafen.

Beim Schlendern durch Torboles Straßen bin ich ins Träumen gekommen. Ich fühlte mich voll und ganz im Urlaub angekommen und bestaunte die pastellfarbenen Fassaden und die gemütlichen italienischen Restaurants, an denen ich vorbeikam. Fast jedes Lokal schien Pizza genau nach meinem Geschmack anzubieten – dünn & knusprig.

Ein Paradies für Pizza- und Pasta-Liebhaber

Bereits am ersten Abend wurde ich von den Pizzabackkünsten der Einwohner Torboles überzeugt. Nach einer langen Anreise ging es für uns in das Restaurant namens „Le Busatte“, das sich ganz in der Nähe unserer Unterkunft befand. Die Vermieterin hatte uns einen Besuch in diesem Lokal ans Herz gelegt und jenes für seine ausgezeichnete Pizza gelobt. Und wer, wenn nicht ein echter „Local“, kennt wohl die besten Restaurants in Torbole?

Als ich zwischen den Tischen des Lokals entlangging und einen Blick auf die Teller der anderen Gäste erhaschen konnte, war ich mir sofort sicher: Ich würde eine Pizza bestellen! Und nun kann ich sagen, dass das genau die richtige Entscheidung war. Die neapolitanische Pizza mit fruchtiger Tomatensoße, Büffelmozzarella und frischem Basilikum schmeckte hervorragend!

Am vorletzten Abend wollten wir uns dann durch einen Besuch im „Al Porto“ ein eigenes Bild von dem Restaurant mit der angeblich allerbesten Pizza der Stadt machen. Als wir am „Al Porto“ ankamen, merkten wir gleich: Wir waren nicht die einzigen Gäste, die durch den guten Ruf des Lokals angelockt wurden. Ganze 30 Minuten mussten wir darauf warten, überhaupt einen Tisch zu bekommen. Ziemlich lange – doch das Warten lohnte sich. In gemütlichem Ambiente genossen wir unsere Pizzen, die so dünn waren, dass man von unten durch den Teig die Tomatensoße durchschimmern sehen konnte. Ein Träumchen & noch dazu fast so lecker wie in meiner geliebten Pizza Bande.

Natürlich wird in Torbole auch der Hunger derjenigen gestillt, die nicht so großen Appetit auf Pizza verspüren. Fast in jedem Restaurant gibt es hausgemachte Pasta und frischen Fisch. Besonders begeistert wurde ich von dem Gericht „Tagliati di tonno“, das ich im „La Villa“ bestellte – ebenfalls eine Empfehlung unserer netten Vermieterin.

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Yoga mit Aussicht

Diesen Urlaub war sogar der erste Blick aus dem Fenster nach dem Aufwachen ein kleines Highlight. Von der „Villa Helena“ aus, in der diesem Urlaub wohnten, konnten wir direkt auf den Gardasee schauen und Torbole von oben betrachten. Ich kann gar nicht in Worte fassen, was es für ein atemberaubendes Gefühl war, diese unanzweifelbar schöne Aussicht genießen zu dürfen.

Jeden morgen nutzte ich die wunderschöne Location für eine kurze Yoga-Session. An solch einem Ort entfaltet diese Sportart erst recht ihre besondere Wirkung: Mit etwas Übung gelingt es einem, voll und ganz im jetzigen Moment anzukommen und alle anderen Gedanken oder Sorgen für eine kurze Zeit hinter sich zu lassen.

Für mich ist das morgendlich Yoga-Training inzwischen zu einem Ritual geworden, das ich nicht mehr vermissen möchte. Yoga bringt nicht nur Bewegung in mein Leben, sondern entschleunigt dieses auch und gibt mir so die Möglichkeit, meine Gedanken zu ordnen.

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Ein Hotspot für Windsurfer

Es gibt noch eine andere Sportart, der ich seit einigen Jahren komplett verfallen bin. Auch diese ermöglicht es mir, einfach mal den Kopf frei zu bekommen und den Augenblick zu genießen. Seit meinem zehnten Lebensjahr bin ich begeisterte Windsurferin. In Torbole hatte ich nun endlich mal wieder die Möglichkeit, auf´s Wasser zu kommen – mich den Naturgewalten Wind & Wasser völlig hinzugeben.

Schnell stellte ich fest, dass Torbole bei Windsurfern ein sehr beliebter Spot ist. An jeder Ecke gibt es Surfshops und überall am Strand sieht man Surfer, die auf die Ora – den thermischen Wind, den es dort nur zur Mittagszeit gibt – warten. Besonders am „Shaka Surf Center“ , der bekanntesten Surfschule im Ort, treffen viele Menschen zusammen, um Wassersport zu treiben. Neben Windsurf-Material kann man sich dort auch zu einem super Preis ein SUP-Board ausleihen und über den großen See paddeln.

Wir haben diese Möglichkeit genutzt und sind mit Stand-Up-Paddling-Boards ein Stück entlang der östlichen Küste des Gardasees bis zu einer kleinen Klippe gefahren. Von dieser konnte man aus einer Höhe von etwa drei Metern ins angenehm kühle Wasser springen oder sich auf dem Felsen sonnen. Ein wirklich schönes Plätzchen und ein echter Geheimtipp für eine unvergessliche Entdeckungstour!

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Meine fünf Geheimstipps

Nach diesem Urlaub bin ich absolut bereit, ein paar weitere Sommer am Gardasee zu verbringen. Denn mein erstes Mal in Torbole war wirklich unvergesslich und wunderschön!

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5 Gedanken zu “Exploring Lake Garda

  1. Hallo Liebes,
    Wieder mal ein total schön geschriebener Beitrag! Ich war auch mal ein verlängertes Wochenende lang am Garda See und hab es auch extrem genossen. Das Essen, die Mentalität – man hat gleich ein Summer Feeling. 🙂 Freut mich das dir deine Ferien so gut gefallen haben und du deinen Hobbys nachgehen konntest. Das ist immer am aller schönsten an der Freizeit.
    Wie lange machst du schon Windsurfen? Und wie konntest du das lernen?

    Liebe Grüsse,
    Sarah Marie von http://www.xoxsarahmariex.com

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo liebe Sarah,

      dank Menschen wie dir, ist das Bloggen so schön – vielen Dank für deinen lieben Kommentar ❣️
      Ich hoffe, du konntest deinen Sommer auch genießen. Mein Vater hat mir, als ich 10 Jahre alt war, das Windsurfen beigebracht. Ich habe alles von ihm gelernt 😇

      Ganz liebe Grüße 🌊

      Gefällt 1 Person

      1. Ach, ich weiss was du meinst! Kenne das nur zu gut. 🙂 Man merkt halt einfach das du total gerne schreibst, du kannst es auch richtig gut! Ich lese deine Beiträge sehr gerne, dann finde ich auch das man dich unterstützen sollte. 🙂
        Ich musste diesen Sommer leider arbeiten, aber das ist okay für mich. Windsurfen hört sich total cool an! Ich war nur mal in Australien surfen, aber ich war total schlecht, haha.

        Liebe Grüsse 🙂

        Gefällt 1 Person

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