Angekommen – meine ersten Tage als Au Pair

Australia

„I`m not the same having seen the moon shine on the other side of the world.“
– Mary Anne Radmacher 

Seit mehr als einer Woche bin ich nun schon Au Pair in Cairns – hier am anderen Ende der Welt fühle ich mich bereits nach so kurzer Zeit zuhause. Ich brauchte nur kurze Zeit, um nicht bloß physisch, sondern mit Herz und Seele in Australien anzukommen. Und das vor allem aus dem Grund, dass ich mit offenen Armen empfangen und herzlich aufgenommen wurde. Dank meiner unfassbar liebevollen Gastfamilie, bei der ich die nächsten sechs Monate leben werde, habe ich mich hier von Anfang an wohl gefühlt.

Meine Gastfamilie

Um sich so weit weg von seiner Familie und seinen Freunden zuhause zu fühlen, braucht man vor allem nette Menschen um sich. Ich kann mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, dass diese hier gefunden habe. Meine Gastfamilie ist einfach toll! Ab der ersten Minute wurde ich wie ein Familienmitglied behandelt und in alle möglichen Familienaktivitäten integriert. Hier fühle ich mich nicht bloß wie jemand, der für die Familie arbeitet, sondern als würde ich voll und ganz dazu gehören. Meine Gasteltern sind offen und liebevoll und auch die Kinder habe ich jetzt schon ins Herz geschlossen. Zeit mit den beiden zu verbringen ist vielleicht zwischendurch mal ein bisschen anstrengend, bereichert mein Leben jedoch enorm. Es ist total schön, die Welt noch einmal mit den Augen eines Kindes sehen zu können.

Cairns – tropisch, vielseitig und wunderschön 

Ich bin tatsächlich im Paradies gelandet. Dank der zuverlässigen Temperaturen von um die 30°C muss man hier morgens gar nicht erst darüber nachdenken, ob man vielleicht lange Kleidung anziehen sollte – Hier ist jeden Tag Flip-Flop-Wetter. Die tropischen Temperaturen sind aber noch längst nicht alles, was Cairns zu bieten hat. Auch die Natur ist hier im Norden der australischen Ostküste wunderschön. Wenn ich aus meinem Fenster schaue, blicke ich auf Palmen und Regenwald. Beim Schlendern durch die Straßen kommt man an Mangobäumen und Pflanzen mit bunter Blütenpracht vorbei. Und das Naturschauspiel in Cairns kann man nicht bloß mit den Augen wahrnehmen, sondern auch hören. Niemals werde ich vergessen, wie ich in meiner ersten Nacht in Cairns von den lauten Vogelgesängen geweckt wurde – paradiesisch!

Nicht weit entfernt von Cairns gibt es noch viel mehr zu entdecken. Von einem Besuch im Regenwald, über Touren zu Wasserfällen, bis hinzu Schnorchel-Ausflügen zum Great Barrier Reef – hier gibt es viel zu unternehmen. Ich habe zum Glück noch eine Menge Zeit, um  hier auf Entdeckungstour zu gehen und die vielen schönen Orte in und um Cairns zu erkunden.

Neue Bekannte und erste Freundschaften 

Es scheint so, als wäre ich an dem richtigen Ort gelandet, um neue Leute kennenzulernen. Die Stadt steckt voller Backpacker, netter Locals und anderen Au Pairs aus aller Welt – vereinsamen werde ich hier auf keinen Fall. Und was noch viel wichtiger ist: Man wird in Cairns fast überall mit offenen Armen empfangen. Ganz anders als in Deutschland scheint es hier total normal und einfach zu sein, mit fremden Menschen ins Gespräch zu kommen. Egal ob im Park oder in der Mall – bis jetzt habe ich bei jedem meiner Ausflüge mit Locals oder anderen Reisenden unterhalten. Es wäre doch schön, wenn die Menschen auf der ganzen Welt so offen wären!

In meinen ersten Tagen hier habe ich viele neue Bekanntschaften gemacht und auch schon einige Freundschaften geknüpft. Bereits am ersten Abend stellten mir meine Gasteltern ihre engsten Freunde vor, die ich bei einem gemeinsamen Dinner besser kennenlernen durfte. Wie von meiner Gastfamilie wurde ich auch von diesen herzlich aufgenommen und fühlte mich dementsprechend gleich gut aufgehoben.

Es dauerte nicht lange, da hatte ich auch schon die ersten anderen Au Pairs kennengelernt, die wie ich in Cairns arbeiten. Von Anfang an haben wir uns ausgezeichnet verstanden und machten bereits die ersten Pläne für gemeinsame Trips zu Queenslands Sehenswürdigkeiten. Ich muss sagen, dass es ein wirklich gutes Gefühl ist, hier erste Freunde gefunden zu haben – gemeinsam auf Entdeckungstouren zu gehen, ist schließlich um einiges lustiger, als alleine einen Ausflug zu machen.

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3 Gedanken zu “Angekommen – meine ersten Tage als Au Pair

  1. So schön! Ich wollte eigentlich auch mindestens ein Jahr reisen.. nach drei Monaten ist es mir zu viel geworden da ich mit den ständigen Umzügen, der wenigen Privatsphäre etc. einfach nicht mehr richtig klar kam. Das mit Au Pair ist aber etwas das ich mir auch noch gut vorstellen könnte. Genieß die Zeit ❤ Ich möchte mittlerweile unbedingt nach Brighton ziehen 😀
    Alles Liebe, Lea von http://leachristin.com

    Gefällt 1 Person

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