Exploring the Daintree Rainforest

Australia, exploring places

“The clearest way into the Universe is through a forest wilderness.”
― John Muir

Wer eine längere Zeit in Queensland verbringt, der sollte sich unbedingt einen Tag frei halten, um den Daintree Rainforest nördlich von Cairns zu besuchen. Die Region, die von Cairns aus in etwa zwei Stunden Autofahrt erreichbar ist, umfasst mit circa 12000 Quadratkilometern den größten zusammenhängenden Abschnitt tropischen Regenwalds in ganz Australien. Außerdem trifft nur an diesem Ort der Regenwald auf die australische Ostküste. Tatsächlich ist das aber noch längst nicht alles, was den Daintree Rainforest so besonders macht. Dieser Regenwald ist tatsächlich der älteste der Welt und beherbergt tausende verschiedener Tier- und Pflanzenarten – ein absolut sehenswerter Ort!

Regenwald, wir kommen!

Um auch genügend Zeit im Regenwald zu haben, standen wir morgens ganz früh auf und bereiteten uns auf unseren Trip vor. Gegen 6 Uhr ging es dann mit einem leckeren Lunch im Gepäck los Richtung Norden. Schon auf dem Weg zum Daintree Rainforest wurde ich von dem, was ich sah, überwältigt – die Fahrt entlang der wunderschönen Küste und durch die Wälder genoss ich in vollen Zügen. Zwei Stunden vergingen wie im Flug und schon waren wir am Daintree River angekommen, den man mit einer kleinen Fähre überqueren muss. Die Krokodile, die dort leben, ließen sich dieses Mal leider nicht blicken.

Im Daintree Rainforest gibt es viel zu entdecken – viel zu viel, um alles an einem Tag zu sehen. Deshalb entschieden wir uns, einfach loszufahren und zu schauen, wo es uns so hinführt. Bereits der erste Ort, an dem wir landeten, war wunderschön. Der „Alexandra Range Lookout Point“ bat eine grandiose Aussicht auf die Mündung des Daintree Rivers in den Pazifik – unser Halt dort war auf jeden Fall ein guter Start in den Tag.

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Alexandra Range Lookout Point

Baden im Dschungel 

Mit dem Auto ging es immer tiefer in den Regenwald. Auf der Karte, die wir vor dem Überqueren des Flusses bekommen hatten, entdeckten wir nämlich eine Badestelle am nördlichen Ende der Region, die wir unbedingt besuchen wollten. Nun hatten wir ein klares Ziel vor Augen. Wir konnten es kaum erwarten, dort anzukommen und zwischen Palmen und Lianen ein morgendliches Bad zu nehmen.

Es dauerte nicht lange, da erreichten wir ein Schild, was uns auf die besagte Badestelle hinwies. Wir parkten das Auto, packten unsere Rucksäcke und wanderten los. Wie bei jedem Spaziergang, den ich bis jetzt durch den Regenwald gemacht hatte, verspürte ich eine große Ehrfurcht vor diesem besonderen Ort. Was die Natur betrifft, scheint hier in Queensland scheint alles hier viel größer und prächtiger zu sein – kein Wunder bei solch klimatischen Bedingungen.

Die kleine Badestelle hat meine Erwartungen eindeutig erfüllt – ein glasklarer Bach mitten im Regenwald. Wir suchten uns ein schönes Plätzchen am Ufer und genossen die Sonne, die durch die Baumkronen schien. Bei Betrachten der Natur um uns herum entdeckten wir nicht nur zahlreiche Fische im Wasser, sondern auch ein Seil, da am anderen Ufer an einem Baum befestigt war. Wir zögerten nicht lange und schwammen hinüber, um mit dem Seil über das Wasser zu schwingen und abzuspringen. Ich fühlte mich wie Tarzans Jane, als ich mit der „Liane“ durch den Dschungel schwang – ein Riesenspaß!

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Picknick am Strand

Nach unserem Halt an der Badestelle wollten wir nun auch die schönen Strände der Region entdecken. Wir wanderten zurück zum Auto und fuhren nun wieder südwärts. Der erste große Strand, der uns auf unserem Weg ins Auge viel, war der sogenannte „Myell Beach“. Wir waren uns einig, dass das genau der richtige Ort für unser Lunch war – denn was gibt es schon Schöneres als ein Picknick am Strand?

Mit vollen Mägen legten wir uns anschließend noch eine Weile in die Sonne – in der Hoffnung ein bisschen brauner zu werden. Wenn man schon mal in Australien ist, wo die Sonne sich deutlich häufiger blicken lässt als in Deutschland, dann sollte man diese auch in vollen Zügen auskosten. Schade ist nur, dass man nach dem ausgiebigen Sonnenbad, kein Bad im Meer nehmen kann. Dort leben nämlich nicht nun zahlreiche giftige Quallen, sondern auch ein paar Krokodile.

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Auf Wiedersehen, Regenwald!

Die Zeit verging an diesem Tag mal wieder wie im Flug. Zehn Stunden, die wir im Regenwald verbracht hatten, fühlten sich nicht einmal halb so lang an. Mit unserem Aufbruch in Cape Tribulation war der Trip jedoch noch nicht ganz vorbei. Auf dem Rückweg stoppten wir an einem weiteren Aussichtspunkt, um die schöne Küste für diesen Tag ein letztes Mal zu bestaunen.

Ich hoffe auf jeden Fall, dass mein erster Besuch im ältesten Regenwald der Welt nicht zugleich mein letzter war. Denn an diesem besonderen Ort kann man sehr gut mehr als nur einen Tag verbringen. Da es im Daintree Rainforest so viel zu entdecken gibt, lohnt es sich mit Sicherheit, über Nacht zu bleiben und so vielleicht die Möglichkeit zu bekommen, einen wunderschönen Sonnenuntergang zu erleben.

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See you again, Daintree Rainforest!

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