The little things

Australia, being human

„I hope I never get tired of the night sky, of thunderstorms, of watching cream make galaxies in coffee. I hope I never grow to be someone who can no longer see the small beautiful things.“

Sei es die nette Geste eines Fremden, ein Spaziergang am Strand, Kaffee am Morgen oder die Umarmung eines Freundes – es sind, wie man so schön sagt, vor allem die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen. In meiner bisherigen Zeit in Australien habe ich zahlreiche solcher kleinen Momente erlebt – Momente, die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben und mir immer wieder gezeigt haben, wie schön das Leben doch ist.

Nette Locals

Von Anfang an hatte ich das Gefühl hier in Cairns von lauter netten Menschen umgeben zu sein. Nicht nur meine Gastfamilie war total liebenswürdig und herzlich, sondern auch die meisten anderen Menschen hier schienen wesentlich freundlicher zu sein, als ich es von Deutschen gewohnt war. Vielleicht sind es ja die wohlig warmen Temperaturen und die vielen Sonnenstunden, die die Menschen hier so freundlich machen – ganz genau weiß man es nicht. Mich macht es jedenfalls sehr glücklich, auf der Straße von Fremden angelächelt und gegrüßt zu werden, oder in der Stadt mit einem offenen Local ins Gespräch zu kommen.

Ich gehe hier morgens regelmäßig joggen und treffe dabei meist auf viele andere Leute – überwiegend Hundebesitzer – aus der Nachbarschaft. Von den meisten Spaziergängern werde ich stets mit einem strahlenden Lächeln und einem „Good Morning!“ begrüßt – so startet es sich doch gut in den Tag. Inzwischen kenne ich sogar schon den Namen eines Hundes mit dessen Besitzer ich eines Morgens ins Gespräch gekommen bin, nachdem wir einander viele Tage in Folge einen guten Morgen gewünscht hatten. Eine andere alte Dame, die mich während meines Laufens stoppte, um mir etwas mitzuteilen, zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht, als sie sagte, dass sie sich immer sehr freue, mich morgens zu sehen.

Doch es sind nicht nur nette Worte wie diese, sondern auch besondere Gesten, durch die mir hier schon oft der Tag versüßt wurde. Als ich an einem meiner freien Tage mit dem Auto meiner Gastfamilie zu einem Wasserfall fuhr und umparken wollte, startete der alte Honda einfach nicht mehr. Da sich mein Wissen über Autos auf das Nötigste beschränkt, bat ich die nächsten Menschen, die mir über Weg liefen, um Hilfe. Einem hilfsbereiten Local gelang es, das Auto zu starten und auf einem Hügel zu parken.

Als ich einige Stunden später vom Schwimmen im Wasserfall zurückkam, fand ich einen kleinen Zettel an der Windschutzscheibe. Der nette Mann, der mir mit dem Auto geholfen hatte, hatte seine Telefonnummer und ein paar nette Sätze hinterlassen – bei weiteren Problemen mit dem Auto, könne ich ihn einfach anrufen. Ich war wirklich überwältigt von der großen Hilfsbereitschaft, die mir hier entgegnet wurde und schrieb meinem Helfer gleich eine SMS, in der ich mich bei ihm bedankte – ohne seine Hilfe hätte ich es nicht so einfach nach Hause geschafft.

Die kleinen Wunder der Natur

Neben den ausgesprochen freundlichen Menschen sind es auch die kleinen Wunder der Natur, die mich hier so glücklich machen. Cairns hat so viel Schönes zu bieten – es gibt zahlreiche Orte, an denen man jedes Zeitgefühl verliert. Doch es sind eben nicht nur die großen Wasserfälle und die bilderbuchartigen Strände, die es würdig sind, wertgeschätzt zu werden – es sind auch die kleinen Zauber der Natur, die mein Leben bereichern. 

Morgens aufzuwachen und das Zwitschern der Vögel zu hören, hat mir schon immer gut gefallen – vielleicht schlafe ich auch aus diesem Grund so gerne im Wohnwagen, durch dessen dünne Wände man die Geräusche draußen besonders gut hört. Die Gesänge der Vögel hier in Cairns sind jedoch mit denen, die man in Deutschland hören kann, kaum zu vergleichen. Noch nie zuvor hatte ich so vielfältiges und schönes Vogelgezwitscher gehört wie hier in den Tropen. 

Mindestens genauso schön wie die Vogelgesänge sind die Schmetterlinge die man in Cairns sehen kann. Um diese schönen Tiere zu Augen zu bekommen, muss ich mich bloß auf die Terrasse setzen. Unser Garten ist ein wahres Paradies für Schmetterlinge aller Art – kleine, große und vor allem bunte Schmetterlinge fühlen sich hier in Cairns genauso wohl wie ich. Es hat etwas Beruhigendes, diese kleinen Wunder der Natur beim Fliegen beobachten zu dürfen.

Wenn es um die Schönheit der Natur geht, darf man eines natürlich nicht vergessen: den Himmel. Es fasziniert mich jedes Mal wieder, in welch schönen Farben er erstrahlen kann. Bei meiner morgendlichen Joggingrunde die Sonne über den Hügeln von Bayview Heights aufgehen zu sehen, gehört definitiv zu den kleinen Dingen, die mein Leben bereichern.

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Aufbruchsstimmung

being human

“The wish to travel seems to me characteristically human: the desire to move, to satisfy your curiosity or ease your fears, to change the circumstances of your life, to be a stranger, to make a friend, to experience an exotic landscape, to risk the unknown..”
– Paul Theroux 

Nun ist es bald wirklich so weit: In wenigen Wochen geht es für mich auf große Reise – die größte, auf die ich mich je begeben habe. Ganze sechs Monate werde ich als Au Pair in Australien verbringen – so weit entfernt von zuhause, buchstäblich am anderen Ende der Welt. Ich bin unglaublich gespannt auf alles, was mich dort erwartet – auf all die neuen Orte, die es zu erkunden gibt und auf die Erfahrungen, die ich sammeln werde. Am meisten freue ich mich jedoch auf neue Bekanntschaften und Freundschaften mit Menschen, die mir jetzt noch völlig fremd sind.

Die Macht der Gewohnheit

being human

“Motivation is what gets you started. Habit is what keeps you going.”
– Jim Ryun

Wir alle haben bestimmte Gewohnheiten. Sei es der morgendliche Kaffee, das tägliche Workout oder das Musikhören vor dem Schlafengehen. Gewohnheiten bestimmen unser Leben – und das sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne. Sie sind manchmal Fluch, manchmal Segen.

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Rastlose Seele

Alle Beiträge, being human

“I could not help it: the restlessness was in my nature; it agitated me to pain sometimes.”
― Charlotte Brontë, Jane Eyre

Immer in Bewegung – „Stillstand“ erscheint mir manchmal fast wie ein Fremdwort. Ich bin gerne beschäftigt – mache unglaubliche gerne unglaublich viel. Schon immer war ich jemand mit viel Energie. Als Kind bin ich gerne gerannt, auf Bäume geklettert, war draußen unterwegs. Für mich gab es kein Halten – ich war ein richtiger Wirbelwind. Nun, Jahre später, bin ich noch immer eine rastlose Seele.

Living ultralife – Zufriedenheit ist Einstellungssache

being human

Wir wollen glücklich sein, das Leben genießen können & etwas aus uns machen. Wir wollen immer höher, immer weiter – das Glück scheint so oft zum Greifen nah, doch so selten wirklich erreicht. Doch sag mir eins: Wann ist es so weit? Wann haben wir es erreicht? Können wir nicht einfach zufrieden sein? Mit dem, was wir haben. Mit dem, was wir sind – der wir sind. Denn das Ziel, das können wir gar nicht erreichen. Es ist hier. Das Ziel sind wir.

WELCOME TO ULTRALIFE – „The beginning is always now.“

being human

Aller Anfang ist schwer.

Das betrifft sowohl den allerersten Blogeintrag als auch viele andere Situationen im Leben. Es ist nie einfach, der oder die Neue zu sein – sich in fremde Gewässer zu begeben. Doch genau das zeichnet das Leben doch aus. Es geht darum, neue Erfahrungen zu sammeln, über den eigenen Schatten zu springen, die „comfort-zone“ zu verlassen.